Über Laborviskosimeter
Laborviskosimeter werden verwendet, um zu messen, wie Flüssigkeiten und Pasten fließen. Diese Instrumente beschreiben die Viskosität und zeigen, wie eine Probe auf Bewegung reagiert. Die gewonnenen Daten unterstützen Forschung, Routineprüfungen und Qualitätskontrolle. Deshalb sind Viskosimeter ein wichtiger Teil vieler Laborabläufe.
Sie werden mit Ölen, Kraftstoffen, Polymeren, Tinten, Beschichtungen, Klebstoffen, Lebensmitteln und pharmazeutischen Proben eingesetzt. Auf diese Weise helfen Viskositätswerte, die Stabilität zu bestätigen, die Produktion zu überwachen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen.
Wie Viskosimeter Prüfungen unterstützen
Diese Kategorie bündelt mehrere Gerätegruppen, die auf unterschiedliche Arbeitsabläufe und Viskositätsbereiche abgestimmt sind. Von hier aus können Sie eine passende Gruppe auswählen und die Auswahl anschließend nach Spindeltyp, Geometrie, Viskositätsbereich, Probenvolumen und Automatisierungsgrad eingrenzen. Zusätzlich eignen sich die Instrumente sowohl für schnelle Routinekontrollen als auch für detailliertere Forschungsanwendungen.
TYPEN VON VISKOSIMETERN UND ANWENDUNGEN
- Rotationsviskosimeter – Routine- und anspruchsvolle Viskositätsmessungen für ein breites Probespektrum.
- Konus–Platte- und koaxiale Geometrien – gute Scherkontrolle und stabile Temperaturführung.
- Digitale und Touchscreen-Viskosimeter – klare Anzeige der Ergebnisse, schnelle Einrichtung und einfache Bedienung.
- Kapillarviskosimeter – Referenzgenauigkeit für die Bestimmung der kinematischen Viskosität.
- Viskosimeter mit fallender Kugel – Viskositätsmessung auf Basis der Endgeschwindigkeit unter definierten Bedingungen.
- Vibrationsviskosimeter – schnelle Reaktion und sehr geringes Probenvolumen.
- Hochtemperatur- und Hochdrucksysteme – ideal für die Analyse von Kraftstoffen, Schmierstoffen, Polymeren und petrochemischen Produkten.
- Mikroviskosimeter – für Bioprozesse, Proteine und mikrofluidische Proben entwickelt.
- Auslaufbecher (Ford, Zahn, ISO) – schnelle Vergleichsmessungen der Viskosität von Tinten und Beschichtungen.
- Stormer- und Krebs-Einheiten – QC-Kontrolle der Viskosität von Farben und industriellen Beschichtungen.
HERVORGEHOBEN: LABORVISKOSIMETER
COLO.Science Laborviskosimeter verbinden eine stabile Drehzahlregelung mit robuster Bauweise. Austauschbare Spindeln, definierte Messschritte und eine einfache Datenhandhabung helfen Laboren, Viskositätsergebnisse zu dokumentieren und Formulierungen zu vergleichen. Zusätzlich können Anwender die Produktleistung während routinemäßiger QC-Aufgaben besser auf einem konstanten Niveau halten.
Normen für Viskositätsmessungen
Mehrere Normen definieren die Bestimmung der Viskosität. Zum Beispiel beschreibt ASTM D445 die kinematische Viskosität transparenter und opaker Flüssigkeiten (Mineralölprodukte), während ASTM D446 die Verwendung und Kalibrierung von Kapillarviskosimetern behandelt. ASTM D562 bezieht sich auf die Viskosität von Farben und Beschichtungen in Krebs-Einheiten. Darüber hinaus legt ASTM D2983 Prüfungen der Viskosität bei niedrigen Temperaturen für Automobilflüssigkeiten fest. Diese Normen helfen Laboren, das passende Instrument, die geeignete Messgeometrie und die richtigen Betriebsbedingungen auszuwählen.
Mit dem Ausbau des COLO.Science Portfolios für Prüfgeräte bleibt diese Kategorie der zentrale Einstiegspunkt für Laborviskosimeter und hilft dabei, Anwendungsanforderungen mit der passenden Lösung für Viskositätsmessungen zu verbinden.