Über Klimaprüfkammern

Klimaprüfkammern werden eingesetzt, um Umgebungsbedingungen zu simulieren und das Verhalten von Produkten unter unterschiedlichen Klimata zu prüfen. Diese Geräte steuern Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lichtzyklen, um reale Einsatzbedingungen nachzubilden. Auf diese Weise unterstützen Klimaprüfkammern Stabilitätstests, beschleunigte Alterung, Klimastressprüfungen und Qualitätskontrolle im Labor.

Anwendungsbereiche reichen von Elektronik, Automobil- und Luftfahrtindustrie bis hin zu Pharma, Verpackung und Materialforschung. Da das Klima die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Produkten beeinflusst, sind eine präzise Regelung der Bedingungen und reproduzierbare Testprofile entscheidend für verlässliche Ergebnisse und Normenkonformität.

Arten von Klimaschränken und Einsatzbedingungen

Klimaschränke unterscheiden sich in Prüfvolumen, Regelbereich und Einsatzgebiet. Von kompakten Tischgeräten bis zu begehbaren (Walk-in) Kammern ist jeder Typ auf ein bestimmtes Testszenario ausgelegt. Neben Temperatur und Feuchte bieten viele Systeme programmierbare Lichtzyklen und schnelle Wechsel zwischen verschiedenen Prüfbedingungen.

TYPEN VON KLIMAPRÜFKAMMERN

  • Temperaturprüfschränke – geregeltes Heizen und Kühlen für grundlegende thermische Zyklen.
  • Temperatur- und Feuchteklimaschränke – kombinierte, präzise Regelung von Temperatur und relativer Luftfeuchte.
  • Temperaturschockkammern – schnelle Wechsel zwischen heißen und kalten Zonen für Klimastressprüfungen.
  • Feuchteprüfschränke – erhöhte Luftfeuchte für Korrosions- und Feuchtebeständigkeitstests.
  • Klimakammern mit Beleuchtung – programmierbare Lichtzyklen für Photostabilität und Simulation von Sonneneinstrahlung.
  • Begehbare (Walk-in) Klimaräume – großes Prüfvolumen für Endprodukte, Baugruppen oder Prototypen.
  • Tisch-Klimaprüfkammern – kompakte Lösungen für Entwicklung und Routinetests im Labor.
  • Schnelltemperaturwechselkammern – für dynamische Temperaturprofile und anspruchsvolle Zyklen.
  • Niedertemperaturkammern – Prüfungen unterhalb Raumtemperatur und im Frostbereich.

Zentrale Klimaparameter

Typische Klimaprüfkammern regeln folgende Parameter:

  • Temperatur – von sehr tiefen bis zu hohen Temperaturen (z. B. von −70 °C bis +180 °C bei speziellen Geräten).
  • Relative Luftfeuchte – von trockenen Bedingungen bis zu hoher Feuchte (z. B. 10–98 % rF).
  • Lichtzyklen – programmierte Ein-/Ausschaltzeiten für Tag/Nacht-Simulation, UV-Belastung und Photodegradation.
  • Temperaturänderungsraten – definierte Rampen für Temperaturschock und wiederholbare Prüfzyklen.

HERVORGEHOBEN: KLIMAPRÜFKAMMERN

COLO.Science Klimaprüfkammern bieten präzisen Umweltkontroll, zuverlässigen Dauerbetrieb und eine einfache Programmierung der Prüfprofile. Hochwertige Isolierung, gleichmäßige Luftführung und intuitive Bedienoberflächen unterstützen Laboratorien bei der Durchführung reproduzierbarer Testzyklen. Zusätzlich sorgen modularer Aufbau und integrierte Sicherheitsfunktionen für eine lange Lebensdauer unter anspruchsvollen Prüfbedingungen.


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Mit steigenden Anforderungen an Klimaprüfungen bleibt diese Kategorie der zentrale Einstiegspunkt für Klimaprüfkammern und hilft dabei, Prüfbedingungen mit der passenden Lösung für Leistung, Lebensdauer und Normenkonformität zu verbinden.

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