Dispergierhomogenisatoren | COLO.Science sind hochdrehende Rotor–Stator-Geräte für schnelle und kontrollierte Dispersion, Emulgierung und Homogenisierung von Flüssigkeiten und halbflüssigen Proben. Sie werden in Chemie, Kosmetik, Lebensmittel-R&D, Mikrobiologie und industrieller QC eingesetzt, wenn reproduzierbare Ergebnisse, Partikelgrößenreduktion und stabile Emulsionen über Chargen hinweg erforderlich sind.

Dispergierhomogenisatoren arbeiten mit einem Rotor, der mit hoher Drehzahl in einem Stator läuft und starke Scherkräfte, Turbulenz sowie einen Pump-Effekt erzeugt. Durch die Wahl des passenden Drehzahlbereichs (RPM), des richtigen Rotor–Stator-Werkzeugs und des Kopfdurchmessers lässt sich die Verarbeitung für dünnflüssige Lösungen, viskose Cremes, Suspensionen oder Pulverzugaben optimieren—ohne Überhitzung und mit minimalem Lufteintrag.

TYPISCHE TYPEN VON DISPERGIERHOMOGENISATOREN

  • Handgeführte Dispergierhomogenisatoren – flexibel und schnell für Bechergläser und variable Gefäße.
  • Dispergierhomogenisatoren mit Stativ/Halter – stabile Positionierung für Routine und reproduzierbare Protokolle.
  • High-Speed Rotor–Stator Systeme – breiter Drehzahlbereich für schnelle Emulgierung und feine Dispersionen.
  • Robuste Laborhomogenisatoren – stärkerer Antrieb und höheres Drehmoment für viskose Matrizes und längere Läufe.

AUSWAHL & TECHNISCHE HINWEISE

  • Drehzahlbereich (RPM) – höhere RPM erhöhen Scherung und Dispersionsfeinheit; Auswahl nach Viskosität und Zielgröße (Tröpfchen/Partikel).
  • Rotor–Stator-Werkzeuge – feine, mittlere und grobe Köpfe steuern Durchsatz und Scherung; Geometrie an Probe und Batch anpassen.
  • Kopfdurchmesser – kleine Köpfe für Mikro-Volumina, große Köpfe für höheren Durchsatz bei größeren Ansätzen.
  • Viskosität & Last – viskose Proben benötigen mehr Drehmoment; Stativbetrieb ist für Stabilität und Sicherheit empfehlenswert.
  • Temperaturmanagement – Scherung erwärmt die Probe; kurze Zyklen, Pulsen und externe Kühlung für empfindliche Formulierungen.
  • Lufteintrag – Schaumbildung durch korrekte Eintauchtiefe, schrittweise Pulverzugabe und passende Werkzeugwahl reduzieren.

Typische Anwendungen sind Emulsionen (Öl/Wasser), Dispersionen von Pulvern und Pigmenten, Homogenisierung von Suspensionen, kosmetische Cremes und Lebensmittel-Formulierungen. Für Scale-up sind stabile Positionierung, identische Werkzeuggeometrie und dokumentierte Parameter (RPM/Zeit) entscheidend, um vergleichbare Ergebnisse zwischen Chargen zu erzielen.


Contact COLO.Science team